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Ratgeber

Stoische Zitate – und was sie bedeuten

Sechs Gedanken der großen Stoiker, sinngemäß übersetzt und kurz erklärt.

Marcus Aurelius

„Die Welt ist Wandel, das Leben ist Meinung.“ Sinngemäß nach Selbstbetrachtungen, Buch 4, Abschnitt 3. Gemeint ist: Wie wir unser Leben erleben, hängt stark von unserem Urteil über die Dinge ab.

„Verschwende den Rest deines Lebens nicht mit Gedanken über andere.“ Sinngemäß nach Selbstbetrachtungen, Buch 3, Abschnitt 4. Eine Erinnerung, die eigene Zeit auf das Wesentliche zu richten.

Seneca

„Es ist nicht so, dass wir wenig Zeit haben, sondern dass wir viel davon vergeuden.“ Sinngemäß nach „Von der Kürze des Lebens“, Kapitel 1. Seneca rät, bewusst mit Zeit umzugehen.

„Wir leiden öfter in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“ Sinngemäß nach den Briefen an Lucilius, Brief 13. Viele Sorgen treten nie ein.

Epiktet

„Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Dinge.“ Sinngemäß nach dem Handbüchlein, Kapitel 5. Der vielleicht bekannteste stoische Satz.

„Manches steht in unserer Macht, anderes nicht.“ Der Anfang des Handbüchleins und der Kern der stoischen Lehre.

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